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BEZIEHUNG ZUM ICH UND ZUM DU

3. Okt.
6 Min. Lesezeit


Ihr Lieben, am 04.10.2026 wird die Venus für sechs Wochen rückläufig.

Zudem befindet sie sich bis 25.10.26 im intensiven und hochemotionalen Zeichen Skorpion. Das bedeutet, dass wir uns unseren verdrängten Bedürfnissen und unseren Schattenanteilen in Beziehungen stellen dürfen.

In dieser Zeit begegnen uns alte Verhaltensmuster, nicht abgeschlossene Beziehungen, unverarbeitete Emotionen und vielleicht begegnen uns auch tatsächlich Menschen aus früheren Zeiten.

Jedenfalls wird es eine intensive Zeit und wir können dabei viel alte Wunden bereinigen und eine neue Weise des Miteinanders erlernen. Das Wichtigste ist dabei erst mal, dass wir unsere festgefahrenen Meinungen und Vorstellungen über andere und letztlich auch über uns selbst genau betrachten und uns davon befreien.

Hier folgend sind ein paar Textauszüge, aus unserem Buch Ruf der Liebe – Begleitung in ein heilsames Miteinander“ in dem wir dich über die zwölf kosmischen Grundenergien zu einer wahrhaften gelebten Heilungsbeziehung führen. Dort beschreiben wir aber vor allem auch, wie du selbst zu dir in tiefem Kontakt treten kannst und alle Anteile integrierst.

Wenn Venus nun rückläufig ist, wird es Zeit dich von altem Ballast zu befreien. Denn jeder von uns sehnt sich im Innersten danach, damit aufzuhören, sich zu verstecken, zu taktieren und sich zu verleugnen. Die Seele ruft uns, die ganze Freiheit zu leben, und wird sich allem, was nicht tief in uns mit der Wahrheit übereinstimmt, entgegen stellen.   

Je bewusster du dir dieser Energien wirst, umso freier kann deine Liebe wieder fließen. Deine Beziehungen kommen in Ordnung und ein neues Miteinander entsteht.

Wir werden wieder zu wahrhaft Liebenden.

Wenn du den Unterschied zwischen alten Mustern und neu gelebter Vision entdeckst, wird das den wesentlichen Unterschied ausmachen, wie deine Beziehungen in Zukunft aussehen.

 

 

„WILLST DU DICH NICHT EIN BISSCHEN ÄNDERN?

Wir lesen ein Ratgeber-Buch über Beziehungen, sehen einen Liebesfilm - und sofort kommen die Gefühle von Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe hoch. Und gleichzeitig steigen Gedanken auf: Wie gut wäre es, wenn der andere offener wäre, spiritueller, liebevoller, gesprächiger und achtsamer. So, wie es im Grunde doch sein soll und in Literatur und Kino gezeigt wird.

Wie schön wäre es für mich, für uns und unsere Beziehung, wenn sich der andere nur ein wenig ändern würde, sich mehr für mich interessieren würde, auf einen Workshop mitginge oder den neuen Ratgeber lesen würde. Ja, dann wäre ich bereit, mich wirklich auf ihn einzulassen und dann könnte ich mich für Nähe und Liebe öffnen.   

„Ich brauche von dir, ich will jetzt das, ich habe die Erwartung, dass du... Warum bist du nicht da... bist nicht so und so zu mir? Warum machst du nicht dies und das? Warum meldest du dich nicht, gehst nicht auf mich zu, bemühst dich nicht? So wie es ist und wie du bist, ist es nicht, wie ich es brauche. Das, was du tust, reicht nicht, könnte besser und mehr sein ... Ich bin so traurig ohne dich. Warum hilfst du mir nicht?“

Solche Gedanken senden wir laufend aus zu einem anderen, den wir vermeintlich lieben.

Was wir damit die ganze Zeit über ausdrücken ist: „Ich mag dich nicht so, wie du bist. So will ich dich nicht. Du bist oberflächlich, gemein, meiner nicht würdig, unreif. Du verstehst nichts, du bist dumm und entwickelst dich nicht. So kann ich unmöglich mit dir sein. Erst musst du dich ändern.“

 

Dieses Endloskarussell abwertender Gedanken in dir ist jedes Mal wie ein Hammerschlag in die andere Seele, die sich nicht nur keineswegs so verhalten wird, wie du es erwartest, sondern sich auch über kurz oder lang vor dir zurückzieht. Denn du erinnerst die ganze Zeit an den Selbstwertmangel. Du weist immer wieder auf den größten Schmerz hin, nicht geliebt zu sein, nichts wert zu sein, nie gut genug, nie angenommen. Es ist dieselbe Wunde, in der die Eltern bereits herumgestochert haben, bis sie blutete: Ich weiß besser, wo es für dich langgeht und was du tun sollst, du selbst bist unfähig ... Wie du bist und was du machst, ist nicht richtig …

 

Das ist unser Urschmerz, und den fügen wir einander unter dem sogenannten Mantel der Liebe beständig zu. Doch genau dieses Gefühl, am anderen wäre etwas nicht in Ordnung oder zu verbessern, führt dich sofort aus der Liebe. Die Vorstellung, wie jemand zu sein hat, ist das Gegenteil von Liebe.   

Erst wenn du in dir selbst entspannt bist damit, wie der andere gerade ist, kann der Raum entstehen, wo Liebe fließen kann. Dann kommt Bewegung hinein, und damit gibst du dem anderen die Möglichkeit, Seines zu geben. Oft kann dann genau das miteinander gelebt werden, was ersehnt wird.

 

Es gibt nur einen Weg da raus: Den Schleier zu lüften, indem du dich selbst liebst, das Spiel von Mangel erkennst und alle deine Beziehungen von allen Projektionen und Erwartungen befreist. Damit hörst du auf, den anderen für deine Zwecke und deinen Mangel zu benutzen und zu missbrauchen.

Gib mir Liebe heißt: Gib mir die Liebe zu mir selbst zurück! Und wer anders könnte dir die Freiheit der Liebe zum eigenen Selbst zurückgeben als DU SELBST.

Wenn du deinen Selbstwert erhöhst, erlebst du alle deine Beziehungen als perfekt. Denn in dem Moment, wo du dich selbst erfüllst, nimmst du den Druck in dir heraus, etwas vom anderen zu brauchen - und das wiederum entspannt den anderen. Wenn wir uns aus der Abhängigkeit, dass ein Partner uns gute oder schlechte Gefühle macht, befreien, bleiben wir im eigenen Feld stabil.  

 

EINEN ANDEREN ZU LIEBEN HEISST IHN ZUM LEBEN ZU FÜHREN

Der Verstand sucht eine leichte und sichere „Beziehung“, doch das Herz sehnt sich nach einem spirituellen Partner, nach Herausforderung und Intensität, die dich an deine Grenzen bringt und die Mauern deiner Nichtliebe zu dir selbst sprengt. Beziehungen auf der Erde sind nicht da, um zu „funktionieren“, sondern um unsere seelische Entwicklung optimal zu fördern. Dazu braucht es einen Spiegel im Außen, der uns aufweckt, einen Menschen, der deine Knöpfchen perfekt drückt und dich immer wieder herausfordert.

Der Verstand und all deine Vermeidungsstrategien schauen immer wieder nach einem Menschen, der dein Ego nicht ankratzt und dir gibt, was du dafür brauchst. Doch deine Seele sehnt sich nach wirklicher Freiheit, nach Erkenntnis, was Liebe wahrlich bedeutet.

Eine Heilungsbeziehung ist dazu gedacht, all deine wunden Knöpfe zielsicher zu drücken, damit du erkennst, wo du stehst, wo deine Strategien sitzen, wo du dich nicht zu öffnen wagst, wann du ausweichst und flüchtest.   

 

DAS ENDE UNSERER STRATEGIEN

Wenn wir in alten Verletzungen und unseren Traumata hängenbleiben, nutzen wir unbewusst unsere seit Jahrtausenden aufgebauten Strategien, um Liebe zu bekommen. Die Zeit, uns vor unseren Grundängsten und Gefühlen zu schützen, ist jedoch definitiv zu Ende. Wir werden dabei nicht mehr unterstützt.

Strategien haben wir erlernt und aufgebaut, um unsere wahren Absichten zu verschleiern. Besonders in unseren nahen Beziehungen verstecken wir uns oft hinter vielfältigen Masken, um nicht verletzt zu werden. Dadurch ist jedoch auch keine wahre Nähe und Ehrlichkeit mehr möglich. Wir befinden uns damit im alten kollektiven Feld von Abwehr und Kampf. Der andere wird darauf wiederum mit seinen Strategien reagieren, und die Liebe hat keinen Raum mehr.

 

Unterschwellig rufen wir dabei unentwegt:

„Heile meine Wunde! Verhalte dich so, dass es nicht schmerzt. Nimm meinen Schmerz von mir. Bleib da!“ Doch der andere kann diesen leeren bedürftigen Raum in dir nicht füllen, und er darf es auch nicht.

Wenn dich ein Wesen wahrhaft liebt, tut es alles, um dir zu Wachstum, Entwicklung und Ganzsein zu verhelfen. Es wird dir nicht deine Erwartungen erfüllen. Das ist kein Freischein für grausamen Umgang miteinander, aber eine Freikarte für die Suche zu dir selbst.

 

ALTE MUSTER UND NEUE VISIONEN

Wenn wir in unserem ureigenen Raum zuhause sind, wird unser Blick auf das, was in Beziehungen wirkt und für uns heilsam ist, klarer. Wir erkennen, wann wir aus Strategien oder alten Ängsten vor Verlust und Ablehnung handeln. Nach und nach wird das meist instinktive Hochfahren alter Verteidigungsmechanismen einem tiefen Verstehen weichen.   

Dadurch sind wir in der Lage, einander authentisch und ehrlich zu begegnen. Die Strategien, Masken und Ablenkungsmanöver beginnen sich aufzulösen. Denn jeder von uns sehnt sich im Innersten danach, damit aufzuhören, sich zu verstecken, zu taktieren und sich zu verleugnen. Die Seele ruft uns, die ganze Freiheit zu leben, und wird sich allem, was nicht tief in uns mit der Wahrheit übereinstimmt, entgegen stellen. 

 

ENTSCHEIDE DICH BEWUSST AUSZUSTEIGEN

So ist der Aufruf, aus dem kollektiven Zug, der immer nur im Kreis fährt, auszusteigen. Denn diese uralten Emotionen und Strategien führen dich immer wieder in den Urwald von Verwicklungen, Nebel, Angst und Durcheinander. Und es ist dein Feld, es sind deine Gefühle. Der andere reagiert dann wieder auf deine Panik, deinen Selbstwertmangel, deine Angst.

Halte das alte Karussell an, indem du aufhörst, aus alten Strategien zu agieren. Schau einfach dir selbst zu. Kehre zu dir zurück.

In dem Moment, in dem du aussteigst, klärt sich das Feld und es löst sich.

Und es braucht nur einen dazu …

So erschaffen wir neue morphogenetische Felder von Heilung, Achtsamkeit und Liebe. Dies wird sich ausdehnen in alle Bereiche hinein...

Denn es ist jetzt die Zeit.

 

Liebe zu euch von EVA

 

 

Das Buch „Ruf der Liebe“ könnt ihr bestellen unter: https://www.evadenk.com/product-page/ruf-der-liebe-1

 

 

 

 

 
 
 

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