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DER EINZIGE WEG ZUR HEILUNG

 



Kennst du diesen Zustand, wenn die Begeisterung schwindet und das Interesse an deinen Mitmenschen sich verflüchtigt hat? Du fühlst dich leer und spürst dich selbst nicht mehr. In diesen Momenten weißt du nicht mehr, was du willst oder brauchst. Da ist nur diese Unruhe, die dich immer weitertreibt im Außen zu suchen und du probierst alles aus, jenes Video, dieses Buch oder doch eine Therapie, ein Ritual?

Doch alles hilft nur für einen vagen Moment. Da sind dann einige Erkenntnisse, ein kurzes entspanntes Aufatmen, ein Licht blitzt auf im Dunklen …

Doch bleibt nichts. Es wirft dich immer wieder wellenartig hin und her und in dir bleibt dieses diffuse Nichts, das von einer Schicht panischer Angst umgeben ist, dass du nicht wieder ins Leben zurückfindest.

Viele berichten mir gerade genau von dieser Situation. Denn die momentanen Frequenzen und kosmischen Einflüsse wirbeln so viel alten Staub auf, dass sich unser System manchmal anfühlt, als wäre es beständig kurz vor einem Kurzschluss. Alles noch nicht gesehene, alle dunklen Flecken in uns zeigen jetzt so schnell, dass wir oft weder zum Aufarbeiten und manchmal nicht mal mehr zum Atmen kommen.

So befinden sich viele auf allen Ebenen im Ungleichgewicht und sind einfach kolossal überfordert.

Es hilft, zu wissen, dass dies keine Zeiten sind, in denen wir mit unseren Energien verschwenderisch umgehen können und uns schnell wieder regenerieren.

Deshalb achte auf jeden Schritt.

 

Willst du ihn tun? Brauchst du dies in deinem Leben?

Denn obwohl wir schon übervoll sind mit Informationen und Erfahrungen, lenken wir uns beständig ab. Wir flüchten vor dem bedrohlichen Nichts in uns, weil wir wissen, wieviel Schmerz und Angst darin gebunden ist.

Mit allen Mitteln versuchen wir das Gefühl des Nichtexistierens und der Todesangst, die damit einhergeht, zu vermeiden. Doch genau dadurch mutieren wir zu einem trügerisch funktionsfähigen Zombie und leben nicht mehr, fühlen nicht mehr.

Wenn du wirklich leben willst, wirklich mit allen Fasern deinen innersten Kern erreichen willst, musst du dich dieser Angst vor dem Nichts und der Leere stellen.

Musst dableiben. Es aushalten, was hochsteigt.

Dazu braucht es einen immensen Mut.

Tatsächlich ist der Mut, in diesen Raum deiner unterdrückten Gefühle einzutauchen die spirituellste Eigenschaft überhaupt.

Alles andere, alle Angebote, alle Wege, die dir andere aufzeigen, alle Hilfe sind nicht sehr ergiebige Trostpflaster. Und genau deshalb funktioniert der ganze Handel mit den vielfältigen Angeboten nur noch bedingt. Sie sind dazu da, bestimmte Mauern und Schutzpanzer aufzuweichen, aber sie bringen dich nicht zu deinem innersten Kern. Vielleicht zeigen sie dir eine Erinnerung daran, aber das Tor zu deiner Essenz kannst nur du öffnen. Du hast den Schlüssel und du betrittst den heiligen Raum deiner ewigen Seele aus dir selbst heraus.

Wenn du weiter im Außen suchst, schleichst du permanent um den heißen Brei herum und du kommst nie in den Genuss einer wahrlich wärmenden Nahrung. Dein Unbehagen bleibt, deine Angst, deine Lähmung, deine Überforderung und Depression, all das bleibt dir enthalten.

Es ist im Grunde eine kuriose Situation. Es gibt eine hochwirksame Medizin, jeder weiß darum, aber jeder hat eine solche Abwehr sie zu nehmen, dass lieber alle unguten Symptome in Kauf genommen werden.

Liebe Seele, es gibt nur einen Weg zur Heilung.

Lass alle Ablenkung sein.

Und bleib da. Hier mit dir mit allem, was in dir auftaucht.

Halte aus, was da ist. Geh durch. Umarme jede Erfahrung, jedes Gefühl.

Heiße alles willkommen und sei damit gut, einfach nur gut mit dem, was du bist.

Jetzt.

Deine Gedanken mögen fliegen, wohin sie wollen.

Schau ihnen zu

Der Ort der Stille in dir ist der einzige Ort, an dem du dir selbst und deinem göttlichen Sein begegnest.

Aber genau das vermeiden wir wie der Teufel das Weihwasser!

Warum tust du es nicht?

Weil du wie ich und jeder hier tausende Male lieber dem Schmerz, den Tränen, der unsäglichen Leere aus dem Weg gehst. Lieber ein Buch liest, einen Film anschaust, eine Nachricht beantwortest, ein Essen kochst… nur um ja nicht deiner inneren Wüste begegnen zu müssen. Denn eine Wüste ist entstanden, weil du viel zu lange deinen inneren Garten nicht gegossen hast.

Wir haben Angst vor dem, was uns dann begegnet und was wir dabei fühlen.

Je tiefer du jedoch dieser Leere, der du begegnen wirst, wenn du all die äußeren Ablenkungen loslässt, zulassen kannst, umso umfassender wirst du heilen.

Keine Ablenkung. Schau dir zu, wie du zum Handy greifst, wie du im Außen Antworten suchst, deine Unruhe betäuben willst. Schau dir einfach zu.

Schau dir zu, wie du hin- und her hetzt, jemand oder etwas sein willst, weil nur das dich kurzfristig von deinem Mangel erlöst.

Schau dir zu und bleib stehen. Bleib einfach mal nur da, wo du bist und fühle nur das, was jetzt da ist.

Lass den Ansturm der Gedanken da sein. Lass die Panik, nichts mehr zu sein, da sein.

Lass die Angst vor dem Alleinsein, dem Verschwinden, der Auflösung alles Gewohnten da sein.

Nur für einen Moment. Nichts.

Dieser Moment ist anfangs schwer zu ertragen. Daran merkst du, wie sehr du dich verloren hast. Wie lange du nicht mehr in dir zuhause warst und bei dir selbst verweilen konntest.

Einfach so, ohne Anspruch an dich, ohne sehnen, suchen, etwas zu wollen.

Wenn alles Sollen und müssen von dir abfällt, was bleibt dann?

Wenn du nichts mehr sein, nichts mehr erreichen, nichts mehr geben musst?

Wer bist du dann?

Ohne Maske, ohne Rolle, ohne den Halt einer Rüstung von Persönlichkeit, fühlen wir uns erst mal nackt und ungeschützt. Dann kommt die Angst.

Und genau über diese Angst hinauszugehen und dir selbst zu begegnen ohne Hilfsmittel, ohne die Verschleierung dessen, was du glaubst in der Welt zu sein, öffnet das Tor zur Heilung.

Denn dann begegnest du dem Göttlichen. Es hat gewartet und gewartet, um dir die Tür zu öffnen. Es hat gerufen, geduldig und leise geflüstert, geschrien und dich dennoch gelassen.

Doch wenn du es wagst, die Leere auszuhalten und die Stille einzulassen, wirst du mit großem Jubel empfangen.

Du wirst staunen, dass du daraus völlig erneuert emporsteigen wirst.

Denn dieser Punkt, der Nullpunkt, der Kern in dir, ist mit der Schöpfung eins.

Du begegnest der Schöpfung selbst und daraus erschaffst du dein Leben.

Sie wartet auf dich!

Sei willkommen.

 

 
 
 

3 Kommentare

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Gast
vor 3 Stunden

Liebe Eva,

treffender könnte ich es nicht beschreiben. Jedes Wort vibriert in mir.

Schön daß ich damit bereits sehr gut sein und erkennen kann. Deine Worte bestätigen so sehr meine Weise mit all dem zu sein... mit der Leere. Stille ist ohnehin mein Seelenweg 😇😊 Alles bricht weg damit der Raum sich öffnen und weiten kann für das Neue.

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Taissa
24. Aug.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Danke von Herzen für die Erinnerung, liebe Eva! 🙏💝

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Sabine
20. Aug.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Liebe Eva, ich liebe deine Texte! Danke von Herzen dafür;-)

Nach meinem diesjährigen Urlaub ist mir das bewusster denn je, dass Lebendigkeit, Freude und Liebe aus der Stille und dem Minimalismus wachsen und gedeihen.

Dankbar für dieses Leben!

Sabine

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